Indikationen für Massage

Massagen können sich unter verschiedenen Umständen positiv auf die Gesundheit auswirken. Zu den Indikationen gehören:

  • Schmerzhaft verspannte periartikuläre Muskulatur
  • Hypertone, schmerzhafte Muskulatur im Lumbal- und im Schulter-Nackenbereich
  • Obstipation (Colonmassage): Kann bei Problemen mit der Verdauung helfen.
  • Nachbehandlung von Narben


Massagen können zur Entspannung bei psychosomatischen Erkrankungen sowie in der Schmerztherapie eingesetzt werden. Bei Leistungssportlern dienen Massagen der Regeneration der Muskulatur.

Kontraindikationen für Massage

Bei folgenden Beschwerden oder Symptomen sollten Massagen vermieden werden:

  • Entzündungen und Ulzerationen (Geschwüre) der Körperdecke, Muskulatur, Faszien, Schleimbeutel, Gefäße, Nerven, Knochen und Gelenke
  • Thrombose oder Thrombophlebitis
  • schwere arterielle periphere Durchblutungsstörungen, fortgeschrittene Arteriosklerosen
  • Fieberhafte Erkrankungen
  • Karzinom-Erkrankungen

Relative Kontraindikationen für Massage

Bei folgenden Beschwerden oder Symptomen sollten Massagen nur in ärztlicher Rücksprache erfolgen:

  • Lokale gutartige Tumore, wie Lipome, Fibrome und Warzen
  • Entzündliche und nässende Hauterkrankungen
  • Risikoschwangerschaften
  • Einnahme von Antikoagulationsmitteln, wie z.B. Marcumar
  • Fieberhafte Erkrankungen
  • Karzinom-Erkrankungen


Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Solltest du unsicher sein, ob eine Massage für dich das Richtige ist, kläre dies bitte im Vorfeld mit deinem Arzt.